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Der große Nutztiere-Ratgeber

Erziehungstipps: Der autoritäre Umgang mit Lamas
lamaZuckerbrot und Peitsche - eine autoritäre Erziehung der Lamas ist das A und O!

Für Neulinge in der Lama-Haltung gibt es vieles zu entdecken und zu lernen: Wie kommuniziert man mit den Tieren? Wie halftert man Lamas? Zudem muss der Halter lernen, sich gegen das Tier durchzusetzen und das Vertrauen des vierbeinigen Kameraden zu gewinnen. Wer gewillt ist, sich der Lama-Erziehung intensiv anzunehmen, kann spezielle Erziehungskurse besuchen.

Die Begrüßung des Lamas

Das Kennenlernen von Mensch und Lama muss von Angesicht zu Angesicht geschehen. Lamas beschnuppern dabei behutsam das Gesicht – am Menschen haftende Gerüche und der Atem geben dem Tier z. B. darüber Aufschluss, ob das Gegenüber ein Fleischfresser ist. Dem einen oder anderen mag der Gedanke, so nah einem Lama gegenüberzustehen, Unbehagen bereiten. Weit verbreitet ist die Annahme, dass Lamas spucken. Die Tiere spucken jedoch nur in einer Notsituation, d. h.: Nähern sich Artgenossen oder andere Tierarten und das Lama wittert Gefahr, dann neigt es zum Spucken. Auch neurotische Tiere weisen diese unschöne Eigenschaft auf.

Das Kennenlernen

Die Tiere gewöhnen sich in der Regel schnell an den Menschen. Nach der Begrüßung und dem Abschnuppern folgt Schritt zwei: Unter die Herde mischen! Haben die Lamas erst einmal Vertrauen gefasst, sind Sie hier willkommen und werden akzeptiert. Sind die Lamas zunächst noch scheu, dann reichen Sie doch beispielsweise eine Leckerei – die Tiere werden es Ihnen danken.

Das Aufhalftern

Auf das Kennenlernen folgt das Aufhalftern: Unter Tiertrainern ist die Ansicht verbreitet, dass man hierzu drei Versuche hat. Misslingt das Halftern des Tieres ein viertes Mal, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Halter seine Chance vertan hat. Lamas haben ein hervorragendes Gedächtnis und können sich diesen Fauxpas ein Leben lang merken. Die erste Hürde stellt das Einfangen des Lamas dar; Leckerlis sind dabei ein hervorragendes Lockmittel. Grundsatz für die Lama-Erziehung: Zuckerbrot und Peitsche! Regieren Sie mit harter Hand – Lamas sind durchaus sensible Tiere und spüren, ob Sie sich durchsetzen können.

Autoritäre Erziehung

In Anlehnung an den letzten Punkt muss des Weiteren betont werden, dass Sie mit dem Tier bestimmt aber zugleich sanft umgehen müssen. Packen Sie das Tier beim Aufhalftern bestimmt aber zärtlich. Autorität ist das A und O! Bei einer anschließenden Wanderung müssen Sie die friedliebenden Lamas genau im Auge behalten: Zwar passen sich die Tiere dem Schritt des Menschen an, trotz dessen haben sie ihren eigenen Willen. Seien Sie deshalb auf der Hut, dass Ihnen Ihre Tiere nicht ausbüxen. Im Allgemeinen Bedarf es einer Menge an Einfühlungsvermögen. Schlagen Sie den falschen Ton an oder bewegen sich im Umgang mit den Tieren eher zögerlich, registrieren Lamas dies. Vertrauen wird Schritt für Schritt aufgebaut.

 

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